Montag, 31. August 2015

Artikel im Spiegel

Flucht aus Pommern
Die Brücke hinter uns ist in die Luft geflogen!

Das Schreien verbrennender Ratten und ein Haufen gebratenen Fleisches, von dem keiner wusste, woher es kam. Detlev Crusius erinnert sich in allen Details an seine Flucht vor der Roten Armee. Auch an den Moment, als seine Familie ihre letzten Habseligkeiten zurückließ.
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Nachkriegszeit in der DDR
Als Adenauer Maikäfer über den Feldern ausschüttete

Bananen im Holzbein, selbstgebrannter Schnaps und ein Hörgerät imSpülbecken: Die Nachkriegszeit in der DDR war für Detlev Crusius einAbenteuerspielplatz. Und in der Schule lernte der damals Elfjährige schnell,wie Maikäfer und US-Amerikaner für gute Noten sorgen konnten.
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Reise mit dem Transsibirienexpress
Ehe auf Russisch

Bahnfahren, Bahnfahren, Bahnfahren! Seit Detlev Crusius mit seiner Frau durch Russland zur Verwandschaft reist, ist ihm klar: "In der Nähe" heißt in Russland etwas ganz anderes als in Deutschland.
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Sowjet-Luxus
Eine Tüte von Escada

Die Kinder machen schon genug Arbeit, wozu noch einen Mann? Als Detlev Crusius in den achtziger Jahren die Sowjetunion besuchte, lernte er einiges über den harten Alltag junger Moskauerinnen - und auch über ihre geheimen Wünsche.
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Krank in Kasachstan
Der Hammel meines Lebens

Es ging um Geschäfte, die Ehre und zu viel Wodka: Detlev Crusius lernte vor einigen Jahren die kasachische Gastfreundschaft kennen - und mit ihrdie Grenzen seines Körpers. Unverhofft fand er sich auf einem OP-Tisch wieder und blickte dann auch noch einem Hammel tief in die Augen.
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Flucht aus der DDR
Neues Lager, neues Glück

Als Stalin starb, fasste Familie Crusius ihren Entschluss: Raus aus der DDR.Detlev Crusius war damals elf Jahre alt. Mit der offiziellen Empfehlung seiner Lehrerin reiste er nach Berlin. Doch statt sich die Stalinallee anzusehen, stieg die Familie in eine andere Bahn.
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Der Exodus der Kinder
Der Spanische Bürgerkrieg

Sie ist Spanierin, spricht aber mit slawischem Akzent. In Valencia traf Detlev Crusius eine alte Frau, deren Familie durch den Spanischen Bürgerkrieg auseinandergerissen wurde. Als Kind kam sie Ende der dreißiger Jahre in die Sowjetunion, wo sie bald ihre Heimat vergaß.
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Die Vergangenheit hatte mich eingeholt

Festnahme um Mitternacht

Festnahme um Mitternacht: Wegen angeblicher Lieferungen an eine libysche Giftgasfabrik wurden 1996 zwei deutsche Unternehmer verhaftet. Detlef Crusius war einer von ihnen. Auf einestages erinnert er sich an harte Monate im Knast und ein überraschendes Urteil.
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Seemannsbräuche

Einmal Neptun die Füße lecken

Was droht einem Seemann, der zum ersten Mal um die halbe Welt gefahren ist? Die Taufe. Genauer: die Äquatortaufe. Vor 50 Jahren musste Seemann Detlev Crusius den uralten Brauch über sich ergehen lassen - die Sache mit dem Senf war dabei noch das harmloseste Detail.
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Kindheit in der Nachkriegszeit

Als Thälmann-Pionier auf Du und Du mit "Iwan"

Als Europa 1948 in Schutt und Asche lag, war Detlev Crusius sechs Jahre alt. Da hatte er bereits eine mehrmonatige Flucht vor der Roten Armee hinter sich. Jetzt plantschte er mit russischen Soldaten im See und bekam einen Haarschnitt erster Güte verpasst.
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Im Westen

Abenteuerspielplatz Auffanglager

Blau-weiß-gestreifte Bettwäsche und ein Kaninchenstall als Wohnung: Als Kind lernte Detlev Crusius den Lageralltag von DDR-Flüchtlingen in Westdeutschland kennen. Und eine Freiheit, die er nicht mehr aufgeben wollte. Auch nicht, als er nach Jahren wieder ein eigenes Zimmer hatte.
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Meine erste Reise in die UdSSR

Kalte Ohren und heiße Hotels

Als Detlev Crusius 1988 das erste Mal seinen Fuß auf Moskauer Boden setzte, fand er sich in einer fremden Welt wieder. So hatte er sich den Sozialismus nicht vorgestellt.
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Sowjetalltag

Im Ministerium für Zaunbau

Marlboro-Zigaretten als Währung und Trinksprüche bis zum Abwinken: Detlev Crusius reiste in den achtziger Jahren mehrmals geschäftlich nach Moskau. Ein stressiger Job - aus unerwarteten Gründen.
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Russisches Landleben

Im Schatten des Ural

Wölfe im Garten und Bienen in der Sauna: In dem russischen Ort Chornaja am Fuße des Ural scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Detlev Crusius hat das Städtchen besucht - nicht als Tourist, sondern als Schwager.
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